„Nach der Krise wird nichts mehr so sein wie vorher“, darüber waren sich die Referenten beim Forum der Sparte Information und Consulting (IC) am 29.10.09 in Linz einig. Unternehmer müssen sich aktiv auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen..... So steht es heute in den Oberösterreichischen Nachrichten.
Das ist aber die gelebte Praxis in der Wirtschaft über die nicht berichtet wird.
Ein Forschungsunternehmen mit weit mehr als 100 Mitarbeitern hat in den letzten Monaten mehrfach über herbe Umsatzeinbrüche von bis zu 40% berichtet. Das Unternehmen ist ausschließlich auf eine zyklische Branche ausgerichtet und hat fast nur Endkunden in aller Welt mit mehr als 5000 Mitarbeiter.
Unlängst wurde dem Unternehmen eine Chance aufgezeigt sich ein 2. Standbein zu schaffen in einem Zukunftsmarkt der Automatisierung. Der Ansatz wurde aus höchst interessant erkannt, unterstützt durch das im Haus dafür vorhandene Know-how Potenzial.
Das Unternehmen hat in der Vergangenheit immer nur Aufträge von Kunden übernommen,wenn diese haben das Entwicklungsrisiko getragen haben. Das hat viele Jahre gut funktioniert und daran will man nichts ändern...sagt der Geschäftsführer.... das können wir. Wir gehen kein Risiko ein.
Bringen sie mir einen Kunden der das Entwicklungsrisiko für unser 2. Standbein trägt und wir fangen morgen an....
Fakt ist, dass das 2. Standbein ein Umsatz-Potenzial von 40-60 mio Eur in den nächsten 5 Jahren hat.
Besagtes Unternehmen ist nicht bereit ca 3% vom Umsatzpotenzial für Produktentwicklung einer erkannten strategischen Notwendigkeit als Risiko einzugehen.
Es wird andere geben die dazu bereit sind und die werden dann sich in einem Zukunftsmarkt etablieren.
Soviel zum Thema:
Was haben wir aus der Krise gelernt?
Was müssen wir morgen anders machen als heute?