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Freitag, 5. Februar 2010

Kärnten - Griechenland

Beides sind Tourismusländer.
Beide werden von gewählten Politikern geführt die kaum Herr der Lage sind.
Beide sind bis über beide Ohren verschuldet.
Beide gehören dem armen/hochverschuldeten Südgürtel Europas (Balkanländer - Italien - Spanien-Portugal) an.
Beide waren aktiv daran beteiligt und wurden nicht vom Schicksal in die Misere getrieben.
Beide Lände haben Tatsachen falsch dargestellt.
Beide Länder sollten nun auch ihre Suppe auslöffeln die sie sich selbst eingebrockt haben.

Bei Griechenland wird dies vermutlich geschehen - EU- Brüssel sei dank.
Doch wer kümmert sich um das Land Kärnten.
Herr Finanzminister:
Es wäre an der Zeit den EU-Plan zu kopieren und statt Griechenland einfach Kärnten einzusetzen.
Geht einfach und schnell und Sie können ja jederzeit auf Brüssel zeigen, denn die machen das ja auch so...

Dienstag, 12. Januar 2010

Banknotenumlauf 5 Jahre


Banknoten + Giralgeld (Buchgeld) bilden die gesamte Geldmenge.

Interessant ist, dass die Banknoten
-menge jährlich um ca 11% stieg obwohl bis 2008 die Inflation unter 3% war!

Quelle: ÖNB

Samstag, 9. Januar 2010

Umorientierung notwendig

Österreich brechen die Märkte weg, weshalb Antonella Mei-Pochtler (BCG) zu einer Umorientierung der Betriebe auf China, Indien und Brasilien rät

Österreich ist traditionell eine Zulieferwirtschaft für Deutschland. Eine verlängerte Werkbank, aber zum Teil auch eine verlängerte Entwicklungsbank. Die Expansion nach Osteuropa war sicher richtig - bisher.

Ein Großteil war bisher kreditfinanziert durch die österreichischen Banken. Zum Teil noch in Fremdwährung. Das muss erst einmal abgezahlt werden. Osteuropa kann kein primärer Markt für Österreich sein.
Wir müssen uns umorientieren. Chancen sehe ich vor allem in der Infrastruktur - beispielsweise Eisenbahntechnologie - und in der Umwelttechnik.
Man kann nicht glauben, dass man die jetzt sofort aufbaut, weil man die Märkte gerade benötigt. Deshalb ist die Konzentration auf Sektoren, in denen wir einen Wettbewerbsvorteil haben, so wichtig.
Quelle: Intervie-Auszüge aus dem Standard

Mittwoch, 16. Dezember 2009

HAA unnötig gerettet ?

Unnötige Rettung einer nicht systemrelevanten Bank
Der österreichische Staat hat die marode Bank Hypo Group Alpe Adria übernommen – statt sie bankrottgehen zu lassen.
Das sagt Ermes Gallarotti in der NZZ
....Summierten sich die Aktiven im Jahr 1992 auf knapp 2 Milliarden Euro, vervielfachten sie sich bis Mitte des laufenden Jahres auf 42 Milliarden Euro. Es ist nicht einzusehen, warum eine Bank mit einem derart ausgeprägten «Risikohunger», einmal von der Realität eingeholt, nicht ihre Bilanz deponieren muss – das müssen andere gescheiterte Unternehmen auch....

...aber warum rettet der österreichische Staat die unter keinem Titel systemrelevante Hypo Group Alpe Adria, eine Bank, die in den letzten Jahren vornehmlich durch eine volumenorientierte Kreditpolitik in Balkan-Ländern....
..Systemrelevanz - ein Schlagwort seit 2008; und unser Finanzminister läßt sich auch jeden Unsinn so erklären, dass der restliche Bankenapparat keine Probleme bekommt, ein schlichtes Gemüt - alle mal. siehe auch -->

Bankhaftungen in Österreich


Interessant wäre die Zahl für sonstige Haftungen in Kärnten...
sind das zusätzliche 3 mio oder 3 mia Eur
"is eh lei oan kloana Buchstab"

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wie sehen gute Lösungen aus?

Staatssekretär Schieder sagt zur Hypo Alpe Adria (HAA) Verstaatlichung:
"Es war unter den schlechten Lösungen die Beste."

Da stellt sich doch die berechtigte Frage:
Wie sehen gute Lösungen aus?

Die Sicherung der Spareinlagen ist notwendig. Diese wird durch den Bankeneinlagensicherungsfond, den die österreichischen Banken speisen, gesichert.
Im Falle der HAA Insolvenz wäre dieser Fond kräftig zur (Geld)-Ader gelassen worden, auf Kosten der anderen Banken.

Und genau das ist der Knackpunkt. Es hat im Falle der HAA nicht die Solidarität in der Finanzwirtschaft gegriffen, sondern der Staat mußte eingreifen, um das Risiko zu privatisieren.

Wäre eine Lösung des HAA Problems ohne Staatseingriff möglich gewesen?
Teilweise, denn man sollte nicht vergessen, wer waren die Nutzniesser der HAA. Viele Kärtner als Beschäftigte und als Nehmer von "politisch veranlassten Geschenken".
Damit wäre es eigentlich moralisch sehr in Ordnung, wenn diese Bevölkerungsgruppe auch verstärkt zur Verlustabdeckung "der Kärtner Landesbank" herangezogen würde. Auch wenn diese Bank vor ca 3 Jahren an die Bayrische Landesbank verkauft wurde, die ominösen Geschäfte wurden doch Großteils schon davor eingefädelt und abgeschlossen.
Dazu gäbe es 2 Möglichkeiten:
1. eine im Land Kärtner einzuführende Sondersteuer
2. Eingriffe in Form von Reduzierungen des Bundes bei den Zuweisungen von Geldern in Form des Finanzausgleiches an Kärnten.
Das Ergebnis ist annähernd des gleiche, letzterer Vorschlag ist vermutlich schneller und leichter umzusetzen.
Es ist absolut unverständlich wieso Vorarlberger oder Oberösterreicher für diese grob fahrlässig geführte Bank haften sollen.
Der Bankvorstand Kulterer wurde wegen Bilanzfälschung angeklagt. Zur Belohnung wurde er als Aufsichtsrat in die HAA gehievt - von Politiker, vermutlich als Zeichen: "Wie stehen zur Dir (nach wie vor, was auch immer passiert, was auch immer du für Sch... gemacht hast mit dem Vermögen der Kärntner).

Wie bitte soll ein "belasteter Eigentümervertreter" eine Kontrollfunktion in einer Bank ausüben, in der er selbst kriminelle Handlungen getätigt hat. Eigenartig - abartig.


Wer hat diese Untat zu verantworten? Wer haftet für den Schaden dass Kärnten mit 18 mia Eur für eine Bank haftet -
Wer, Wer? Welcher Politiker hat das verbrochen??

Zu einer guten Lösung gehört auch eine breite Akzeptanz.
Die liegt in der Bevölkerung bei weitem nicht vor - im Gegenteil.


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Steuern im Vergleich

Österreich ist bekanntermaßen ein Hochsteuerland, belegt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers und der Weltbank.
Hierzulande liegt die Gesamtsteuerrate bei 55 Prozent.
Zum Vergleich: Die niedrigsten Steuern müssen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) europaweit in
Luxemburg (20,9%),
Irland (26,5%),
Zypern (28,8%) und
Dänemark (29,2%) berappen;
weltweit in
Timor-Leste (0,2%),
Vanuatu (8,4%) und auf den
Malediven (9,1%).
Höher ist die Gesamtsteuerrate innerhalb der EU in
Spanien (56,9%),
Belgien (57,3%),
Ungarn (57,5%),
Frankreich (65,8%) und
Italien (68,4%).

Montag, 16. November 2009

STRABAG punktet nicht in der Schweiz

Grösste Aktionärin der Implenia ist künftig die Firma Parmino des Mathematikers und Anlageprofis Max Rössler.

Bei den Käufern der Laxey-Beteiligung von 51 Prozent am führenden Schweizer Baukonzern Implenia handelt es sich grösstenteils um Firmen und Privatinvestoren aus der Schweiz.

Rösslers Beteiligung steigt von 11,1 auf 13,2 Prozent, wie Implenia-Sprecher Aloys Hirzel am Samstag zu einem Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung» bestätigte. Neu ist der Investor Rudolf Maag mit 10,8 Prozent bei Implenia eingestiegen. Auch die Göhner-Stiftung fällt neu unter die Aktionäre mit einer Beteiligung über der Meldeschwelle und ist mit 9,7 Prozent beteiligt.

Seine Beteiligung nicht aufgestockt hat hingegen die Ammann Group des Industriellen und Berner FDP-Nationalrats Johann Schneider-Ammann; sie bleibt laut Hirzel mit 6,3 Prozent beteiligt.

Mittwoch, 11. November 2009

Winter-Motorsport

Nachdem sich jetzt eine Automarke nach der anderen aus der Formel 1 verabschiedet (Honda, BMW, Toyota) wäre dass eine möglich Ersatzlösung ;-)

Dienstag, 10. November 2009

Hypo-Alpe-Adria


Für diese Bank wurde vermutlich die Bezeichnung ein Fass ohne Boden erfunden.
Heute wird in den Medien gemeldet:
Die Kärntner Hypo Alpe Adria (HAA)erwartet für heuer einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. Grund sind vor allem hohe Vorsorgen für Kreditausfälle in Osteuropa.
Bereits im ersten Halbjahr 2009 wurden 349 Mio. Euro Kreditvorsorge getroffen.

Bekanntlich hat die Republik Östrreich bei der Bank die 100% der Bayrischen Landeshypothekenbank in München gehört mit etwas Kleingeld von 900 mio Eur als Darlehen mit cirka 8% Zinsen pa ausgeholfen, unter der Bedingung, dass im Verlustfall keine Zinsen an die Republik bezahlt werden müssen. HAA müßte jährlich 72 mio Eur Zinsen zahlen.

Diese großzügige Entwicklungshilfe für eine Bank in einem Land das die wirtschaftlich stärkste Nation der EU ist, ist gelinde gesagt eigenartig und unverständlich.
Inweiweit das mit dem Stammsitz der Bank in Klagenfurt, in einem Bundesland, welches politisch vom BZÖ dominiert und regiert wird zusammenhängt ist unbekannt.

Ich denke die Republik Öster"arm" sollte vorsichtshalber schon 60% der aushaftenden Summe wertberichtigen oder wie man landläufig sagt "in den Kamin schieben"....
Für die 540 mio Eur hätte man 60.000 Menschen die keine Arbeitslosen mehr bekommen, ein Jahr lang das Existenzminimum zahlen können.

Mehr Posts zu diedem Thema hier-->

Sonntag, 1. November 2009

Kauft STRABAG Implenia?

Angebot aus dem Nachbarsland: Implenia.

Angebot aus dem Nachbarsland: Implenia. (Bild: Keystone)

Der österreichische Baukonzern Strabag will Implenia übernehmen. Das bestätigte ein Strabag-Sprecher gegenüber der «SonntagsZeitung».

Am Donnerstag wurde bekannt, dass der britische Hedge-Fonds Laxey nach einem Käufer für seine 51-Prozent-Beteiligung am Schweizer Baukonzern sucht. An diesem Anteil ist Strabag interessiert.

Ohne Zustimmung von Implenia will Strabag nicht mitbieten. «Wir wollen nur eine freundliche Übernahme», sagt der Stabag-Sprecher. Das macht auch deutlich, dass Strabag den übrigen Aktionären eine Übernahmeangebot unterbreiten würde. Laut Implenia-Sprecher Aloys Hirzel will der Konzern das Strabag-Angebot genau prüfen. Quelle: Tagesanzeiger.ch