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Dienstag, 10. November 2009

Hypo-Alpe-Adria


Für diese Bank wurde vermutlich die Bezeichnung ein Fass ohne Boden erfunden.
Heute wird in den Medien gemeldet:
Die Kärntner Hypo Alpe Adria (HAA)erwartet für heuer einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. Grund sind vor allem hohe Vorsorgen für Kreditausfälle in Osteuropa.
Bereits im ersten Halbjahr 2009 wurden 349 Mio. Euro Kreditvorsorge getroffen.

Bekanntlich hat die Republik Östrreich bei der Bank die 100% der Bayrischen Landeshypothekenbank in München gehört mit etwas Kleingeld von 900 mio Eur als Darlehen mit cirka 8% Zinsen pa ausgeholfen, unter der Bedingung, dass im Verlustfall keine Zinsen an die Republik bezahlt werden müssen. HAA müßte jährlich 72 mio Eur Zinsen zahlen.

Diese großzügige Entwicklungshilfe für eine Bank in einem Land das die wirtschaftlich stärkste Nation der EU ist, ist gelinde gesagt eigenartig und unverständlich.
Inweiweit das mit dem Stammsitz der Bank in Klagenfurt, in einem Bundesland, welches politisch vom BZÖ dominiert und regiert wird zusammenhängt ist unbekannt.

Ich denke die Republik Öster"arm" sollte vorsichtshalber schon 60% der aushaftenden Summe wertberichtigen oder wie man landläufig sagt "in den Kamin schieben"....
Für die 540 mio Eur hätte man 60.000 Menschen die keine Arbeitslosen mehr bekommen, ein Jahr lang das Existenzminimum zahlen können.

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